Im Sturm des Lebens by Nora Roberts

Im Sturm des Lebens by Nora Roberts

Author:Nora Roberts [Roberts, Nora]
Language: deu
Format: epub
Tags: Contemporary
ISBN: 3641111536
Publisher: Heyne
Published: 2013-05-29T22:00:00+00:00


»Mein Vater und Margaret!«

»Wahrscheinlich wollte er dich nur aus der Reserve locken.«

Aber Sophia hatte den Köder bereits geschluckt. »Wenn sie etwas miteinander hatten, und jetzt sind sie beide tot ...«

»Überstürze nichts, Sophie.« Tyler legte kurz seine Hand über ihre, bevor er herunterschaltete, um in die Auffahrt zur Villa einzubiegen. Er wusste, wie durcheinander sie war. Sie hatte noch nicht einmal Einwände erhoben, als er sich einfach hinter das Steuer gesetzt hatte.

»Wenn jemand die Flasche vergiftet hat, wenn die Möglichkeit besteht, wenn auch nur die kleinste Möglichkeit besteht, dass andere Flaschen ...«

»Überstürze nichts«, wiederholte er. Er hielt an, beugte sich zu ihr und nahm ihre Hand. »Wir müssen erst einmal alles überprüfen. Jeden Schritt, jedes Detail. Wir dürfen nicht in Panik geraten. Denn genau das hat derjenige, der es getan hat, wenn es sich um Vergiftung handelt, beabsichtigt: Panik, Chaos, Skandal.«

»Ich weiß. Ich werde schon damit fertig. Das ist mein Job. Ich denke mir etwas aus, damit die Öffentlichkeit nichts erfährt. Aber ... mein Vater und Margaret, Ty! Wenn sie wirklich etwas miteinander gehabt haben ...« Sie umklammerte seine Hand fester. »Ich muss darüber nachdenken. Wenn es wirklich so war, hat er dann von dem Gift gewusst? Wie oft im Jahr ist er nach Italien gereist? Acht-, zehn- oder zwölfmal?«

»Denk nicht darüber nach, Sophia.«

»Warum denn nicht? Du tust es doch auch. Glaubst du, ich merke das nicht? Du denkst darüber nach, und andere werden es auch tun. Also muss ich mich doch als Erste damit befassen. Ich will das nicht von ihm glauben. Alles andere muss ich akzeptieren, aber das will ich nicht glauben.«

»Du machst zu große Sprünge. Geh langsamer vor. Fakten, Soph, lass uns mit den Fakten beginnen.«

»Fakt ist, dass zwei Menschen tot sind.« Weil ihre Hand zu zittern begann, entzog sie sie ihm und stieg aus dem Wagen. »Margaret hat die meisten Kunden meines Vaters übernommen. Eine Verbindung hat auf jeden Fall zwischen ihnen bestanden, ob es nun eine persönliche Beziehung war oder nicht.«

»Okay.« Offensichtlich konnte er sie im Moment nicht ablenken. »Wir überprüfen diese Verbindung und warten ab, was uns das bringt. Zuerst jedoch kümmern wir uns um den Wein«, fuhr er fort, während er die Treppe hinaufging. »Und dann um die Folgen.«

Die Familie war im vorderen Salon versammelt. Auch David war anwesend. Er stand am Fenster und telefonierte. Teresa saß wie ein Soldat auf ihrem Stuhl und trank Kaffee. Sie nickte, als Ty und Sophia eintraten.

»James ist unterwegs.« Eli ging vor dem Kamin auf und ab. Sein Gesicht wirkte alt. »David redet gerade mit Italien und versucht, den Schaden zu begrenzen.«

»Ich hole euch einen Kaffee«, begann Pilar.

»Mama, setz dich.«

»Ich muss irgendetwas tun.«

»Mama!« Sophia stand auf und trat zu dem Servierwagen, der neben Teresa stand. »Dad und Margaret ...«

»Ich weiß nicht.« Pilar hielt die Kaffeetasse umklammert, obwohl sie innerlich zitterte. »Ich weiß es einfach nicht. Ich habe gedacht – mein Eindruck war, dass René ihn an der kurzen Leine hielt.«

»Nicht kurz genug.« Sophia bemühte sich, ruhig zu bleiben. »Er hatte auch etwas mit einer Frau aus meinem Büro.«

»Oh.« Pilar seufzte.



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